Yosemite Nationalpark

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Half Dome

Der Yosemite Nationalpark gehoert zu einem der schoensten Nationalpaerke der USA. Die Chance diesen Park zu sehen, wollte ich mir natuerlich auch nicht entgehen lassen. Da ich in den USA bereits mit dem Fahrrad, Auto und Bus unterwegs war, entschied ich mich nun, mit dem Zug und Bus in den Yosemitepark zu fahren. Natuerlich ist Amtrak nicht die SBB, doch der Zug war auf jeden Fall weniger gefuellt als auf schweizer Pendelerstrecken.

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Die Geschichte des Yosemiteparks ist jedoch eine traurige, wie so oft in Amerika, da die Ureinwohner ueber 4000 Jahren im Tal des heutigen Parks wohnten, bevor die Goldgraeber um 1850 hierhin gelangten, und die Leute vertrieben oder toeteten. Ueberzeugt euch selber von der schoenheit des Parkes in diesem Video, das am Filmfestival in Yosemite Village gezeigt wurde, einfach nur traumhaft und ohne Worte:

In Yosemite fahert man mit dem Bus in das riesige Tal, welches rechts und links von den Bergen ueberragt wird. Uebernachtet habe ich dort in geheizten Zelten, da es hier Winter ist, zwar nicht so kalt wie in der Schweiz, doch auch nicht allzu warm um draussen zu uebernachten.

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Yosemite Upper Fall

 

Am ersten Tag wanderte ich ueber 850 Hoehenmeter zum Yosemite Upper Fall. Dieser ist der hoechste Wasserfall von ganz Amerika und faellt ueber 750 Meter ins Tal herunter, das ist natuerlich sehr eindruecklich. Das Wetter dazu war ein bisschen bewoelkt, doch als schweizer Alpinist (oder so) liess ich mich dadurch nicht beeinrdrucken. Leider hatte ich Probleme mit meiner Kamera und so konnte ich nur Fotos mit meinem Ipod machen.

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Am naechsten Tag nahm ich mir das zweite Wahrzeichen des Yosemiteparks vor, die Nevadafalls. Da es in der Nacht im Tal geregnet und auf den Bergspitzen geschneit hatte, war das Szenario sehr maerchenhaft, fast nicht real. Denn ueber den Spitzen der Berge hatte es ein bisschen Schnee, wie Puderzucker. Der Aufstieg war diesmal nur 600 Hoehemeter und ein bisschen flacher, dafuer mit 12 km retour ein bisschen weiter in der Distanz. Auf dem Weg zu den Nevadafalls sieht man ausserdem noch den Half Dome von ziemlich nahe, welcher ein weiteres Wahrzeichen des Parks ist.

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Half Dome

Auf dem Weg zur Spitze kam ich ausserdem noch an weiteren Wasserfaellen vorbei, dabei konnte ich nur staunen und war einfach nur gluecklich ueber die Schoenheit dieser Natur.

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Mit diesen Naturspektakel endete mein insgesamt fuenftaegiger Aufenthalt in Yosemite, ein MUSS fuer jeden Kalifonienbesucher. Doch die Naturpracht hat natuerlich auch den Nachteil, dass insgesamt jaehrlich ueber 4 MILLIONEN Besucher hierhin kommen. Das ist genau die Haelfte der Schweizer Einwohnerzahl, welche jedes Jahr hierhin kommt. Nach einem emotionalen Abschied von der Natur machte ich mich wieder auf ins Stadtgewuehl von Kalifornien.

2 Gedanken zu “Yosemite Nationalpark

  1. Hi Sydney, die Bilder sind eindrücklich, kantige Berge, viel fliessendes Wasser, die Natur pur. Sicher befriedigend vor der Rückkehr nach Europa, weil viele Touristen eher den Grossstädten folgen. Und wer nimmt sich schon die Zeit fünf Tage im now where zu verbringen ?
    take care, Papa

  2. Hallo Sydney
    Begeistert habe ich deine Reise immer wieder mitverfolgt. Diese Vielfalt, diese Schönheiten … und du hast sehr gut berichtet und bebildert, was du erlebt hast. Chapeau! Die Küste Kaliforniens, die Nationalpärke, dies durfte ich auch erleben. Einfach überwältigend, da kommen die Erinnerungen … und ich fühle mich wieder da und dort. Trink oh Auge, was die Wimper hält …Anders gesagt: Geniesse den Rest deines Aufenthaltes!
    Herzlich Cornelia

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