Nordkalifornien

Die letzte Etape meiner Reise hat sich in Nordkalifornien abgespielt. Ich fuhr von Long Beach Richtung Norden, wo sich schon bald dann die Landschaft aenderte und die Natur rauher wurde und nicht nur Leute am Strand am joggen, surfen oder fahrradfahren waren.

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Eine der schoensten Abschnitte meiner Reise war rund um die Region von Big Sur, wo die Landschaft einfach unbeschreiblich schoen war und es sogar Seeloewen zum anschauen gab, welche sich direkt neben der Strasse des Highway 1 befanden. Als erstes glaubte ich es fast nicht, als ich so viele Tiere auf einmal sah, es schien mir wie grosse Steine, welche sich aber bewegen koennen. Das Beobachten dieser Tiere war sehr interessant, da sie alle paar Sekunden mit ihren Flossen Sand auf den Koerper werfen, damit ihre Koerpertemparatur immer gleich bleibt.

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Danach nahmen die Steigungen zu und ich befand mich inmitten von Big Sur, wo es viele schoene Campings gibt, wo ich mein Zelt aufschlagen konnte.

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Auf einem Camping traf ich noch eine Freundin, welche ich in Guatemala kennengelernt hatte und welche in Santa Cruz lebt. Sie machte dort mit ihren Freunden einen Weekendtrip und der Zufall wollte es, dass ich auch in der Naehe war und mich somit sputete, damit ich die Nacht auch auf demselben Camping verbringen konnte. Es hatte natuerlich auch sehr lustige Leute dabei, welche z.B. als Zebra verkleidet waren. Willkommen in Kalifornien. Der Sonnenuntergang auf diesem Zeltplatz war einfach nur magisch.

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Doch Kalifornien hat momentan ein grosses Regenproblem, da es hier Winter ist und eigentlich regnen sollte, doch der Regen laesst nun schon seit 8 Monaten auf sich warten und somit steigt natuerlich auch die Gefahr fuer Waldbrand. Doch als schon niemand an Regen glaubte kam er am Sonntagmorgen auf den Camping, wo wir uebernachteten und alle waren trotz nassen Kleider gluecklich. Doch es braucht nun deutlich mehr Wasser, da die Resservoires nur noch 5% Wasservorrat haben. Vielleicht brauchen wir einen Regentanz, Ideen sind herzlich willkommen.

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Danach fuhr ich weiter nach Santa Cruz, welches als Surfertown schlechthin gilt, wo die Leute zwar keinen Job, jedoch ihr Surfbrett haben. Da Santa Cruz ausserdem in der Naehe des Silicon Valley ist, leben viele Leute von Facebook, Google etc. hier in dieser Gegend oder dann natuerlich in San Francisco, doch dazu spaeter. Vor allem die Redwoodtrees in den Parks um Santa Cruz sind sehr eindruecklich.

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Nach Santa Cruz bin ich direkt 120 km nach San Francisco gefahren, wo ich nun mein eigentliches Ziel erreicht habe, aber momentan kann ich es noch gar nicht so richtig fassen, da ich noch ueber einen Monat hier in der Region von Californien verbringen will und auch noch die beruehmten Nationalpaerke besuchen gehen werde. News aus San Francisco und Region folgen bestimmt, bis dann keep your head up.

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