¿Fleisch und Spiele, was will Mann mehr?

Am 21. Novmeber spielte Argentinien gegen Brasilien den Superclassico. Dieses Spiel wollte ich mir nicht entgehen lassen und so ging ich mit einer Gruppe der Schule das Spiel im Stadion der Boca Juniors anschauen. Das Spiel war bis auf die letzten 10 Minuten sehr langweilig, am Schluss gewann dann leider Brasilien im Penaltyschiessen. Vor dem Spiel konnte man sich mit Fleisch den Hunger stillen, was die wichtigste Nahrung der Argentinier darstellt. 

Diese Woche stand im Zeichen des passiven Sports und so besuchte ich mit einigen Leute der Schule am Samstag ein Polospiel. Da Martin, der Hollaender unserer Klasse Gutscheine fuer 2 Flaschen Champagner hatte, liessen wir es uns wie echte “Ralph-Lauren-T-Shirt-tragende-Leute” gutgehen und verpassten damit schon die erste halbe Stunde des Spiels, was aber nicht so tragisch war, weil das Spiel ziemlich langeilig war. Die Afterparty war der beste Teil des Spiels.

Am Sonntag ging ich dann mit Martin und Stephanie aus Holland noch ein Spiel des beliebten Stadtklubs Boca Juniors schauen. Diego Armando Maradona spielte einst bei diesem Klub, welcher vor allem Fans der Arbeiterklasse hat. Boca ist ein armes Viertel in Buenos Aires und es wird empohlen, nach 17.00 Uhr nicht mehr im Quartier zu sein. Wir gingen jedoch mit einem Guide in einem Autobus und durften waehrend dem Fussmarsch zum Stadion nicht zusammen in Englisch sprechen. Es war dann aber alles nur halb so schlimm und wir sahen ein gutes Spiel, welches Boca 3 zu 1 gegen Racing gewann. Am Ende waren alle gluecklich und wir gingen zufrieden nach Hause.

Damit ich in Argentinien nicht verhungere, wohne ich bei Ana Maria und Hector Gonzales in Buenos Aires. Die Schule ist in nur 15 Minuten Fussmarsch erreichbar und ich muss erst um 08.00 Uhr aufstehen, um dann am 9 Uhr in der Schule zu sein, wobei sowieso alles dann erst um 10 nach 9 anfaengt. Ana kocht hervorragend und bis zum heutigen Zeitpunkt gab es jeden Tag Fleisch zum Abendessen, welches erst um 20.30 Uhr oder noch spaeter gegessen wird.

Hector, Ana Maria und ich…

Suedamerika 2012-2013

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Am 15. November 2012 war es endlich so weit und ich konnte meine Reise nach Suedamerika antreten. Wo die Reise am Schluss enden wird, ist noch nicht bekannt, wird sich jedoch im Verlauf der Reise herausstellen. Viel Spass beim Lesen der Nachrichten.

Um das Velo transportieren zu koennen, musste das Rad abmontiert werden

Bei der Ankunft in Buenos Aires, sah dann das Gepaeck und das verpackte Velo so aus. In Buenos Aires werde ich waehrend 6 Wochen in die Schule gehen, bevor ich dann mit dem Velo richtung Sueden fahre. Momentan ist in Argentinien Fruehling und die Temperaturen sind angenehm bei 30 Grad, waehrend dem in der Schweiz Winter ist. 

Am 2. Tag fuehrte der erste Ausflug nach Tigre, was am Rio del Plata liegt, ca. 35 km weit weg von Buenos Aires. zing.vn Hier erholen sich die “porteños” vom Stadtleben am Wochenende.

Quilmes

Bei diesem Ausflug durfte natuerlich auch das 1. argentinische Bier nicht fehlen, welches hier ueberall zu kriegen ist.

Da in Buenos Aires Fruehling ist, sind die Baeume hier wunderschoen am bluehen. Ich wohne hier in einer Familie, welche 20 Fussminuten von der Schule entfernt ist. Ana Maria und Hector Gonzalez sind super Gastgeber, mit welchen ich jeden Tag das zu Nacht esse. Das Nachtessen ist immer um 20.30 Uhr, was fuer uns Schweizer sehr spaet ist. Die Klubs um auszugehen oeffnen meistens erst um 1 oder 2 Uhr am Morgen, die Fiesta geht aber danach bis mindestens um 7 Uhr des naechsten Tages.